Operation Omega Blast
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Frutty Land ist in Gefahr! Das bse A.C.E. (Anti-CPC-Empire) hat sich auf den Weg gemacht, Frutty Land zu zerstren. Das einzige, was jetzt noch zwischen Frieden und Vernichtung steht, ist strategisches Geschick und Risikobereitschaft des Spielers.



Ziel des Spiels:
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Ziel des Spiels ist es, Frutty Land zu schtzen und das bse A.C.E. zu zerstren. Hierfr mu der Spieler durch den Weltraum fliegen, im Handel mit anderen Systemen Frutties sammeln, sich damit Materialien und Ausrstung beschaffen, Kampfstationen zur Verteidigung errichten und gegnerische Stationen zerstren.


Der Gegner wird seinerseits versuchen, Raumschiffe gegen den Spieler loszuschicken und weitere Kampfstationen im Weltraum zu errichten. Das Spiel ist dabei quasi rundenweise strukturiert: Immer wenn der Spieler fr eine lngere Zeit unterwegs ist, z. B. einen Hyperraumsprung vollfhrt, zieht der Gegner seine Figuren weiter.



Gruppierungen:
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Im Weltraum gibt es verschiedene, verstreute Gruppierungen, die dem Spieler freundlich, aber auch feindselig gegenberstehen knnen.

- Frutty Land
Dies ist die Heimat des Spielers.

- Daybyterian:
Die Daybyterians, ein friedliches und hilfsbereites Vlkchen, sind Experten auf dem Gebiet der Elektronik.

- Data Land:
Die Bewohner von Data Land haben spezielle Antriebe fr Raumschiffe entwickelt, mit denen man nicht nur schnell fliegen, sondern auch in den Drillstreams eintauchen kann, um besonders weit und kostengnstig durch den Weltraum zu reisen.

- Clausania:
Einwohner von Clausania sind bekannt fr ihr gutes Gehr. Mit Hilfe ihrer komplizierten sonar-sensorischen Algorithmen knnen sie Raumschiffe durchs All navigieren und Himmelskrper aus der Ferne analysieren.

- Ro Land
Gerchte ber dieses Lande besagen, da die Bevlkerung es geschafft haben soll, mit Hilfe stark komprimierten Lichts nahezu undurchdringbare Schutzschilde herzustellen.

- Cold Shiver
Die Einwohner dieses Reichs stammen ursprnglich aus kalten Gewssern und haben daher schon sehr frh gelernt, mit Feuer umzugehen. Heutzutage sollen sie Meister der Laser sein.

- Seraik
Die Seraiker sind ein loser Bund aus Piraten. Bei einer Begegnung mit ihnen ist extreme Vorsicht geboten, doch der Kontakt knnte sich lohnen, denn ein richtiger Seraiker kann einem noch so manchen Trick beibringen. Angeblich haben die Seraiker eine Mglichkeit gefunden, Bomben zu bauen, die so klein sind, da sie auch in einem Raumschiff mitgefhrt werden knnen.



Raumstationen:
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Auf Raumstationen existiert das Angebot, mit Waren zu handeln und neue Ausrstungsgegenstnde zu erwerben. Man findet sie in verschiedenen Sektoren und hufig, aber nicht nur, in Sonnensystemen. Es gibt vier verschiedene Stationstypen:

- Handelsstation
Hier werden Waren diverser Natur umgeschlagen.


- Kollektoren
Kollektoren sammeln die Rohstoffe im Sektor auf, die sie in Sonnen, Planeten oder Asteroiden vorfinden.


- Fabriken
Fabriken produzieren neue Ausrstungsgegenstnde, vorausgesetzt es befindet sich gengend Ausgangsmaterial an Bord der Station. Mchte der Spieler einen besonderen Ausrstungsgegenstand erwerben, bietet es sich daher an, der Fabrik die notwendigen Materialien vorher verkauft zu haben.


- Kampfstationen
Kampfstationen dienen der Verteidigung. Um sie sollte man einen groen Bogen machen.



Einige Waren:
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- Heliotropanite:
Heliotropanite ist der Treibstoff fr den Hyperraumantrieb. Man sollte daher immer ausreichend davon mit sich fhren. Da die meiste Energie beim Hyperraumsprung dafr verwendet wird, die Hyperraumblase zu erzeugen, wird fr jeden Sprung egal wie weit jeweils eine Tonne bentigt. Eine Tonne Heliotropanite reicht fr einen Hyperraumsprung mit einer Reichweite bis zu 8 Lichtjahren.


- Aluminium
Aluminium wird als Grundstoff zum Raumschiffbau und anderen leichten Ausrstungsgegenstnden verwendet.


- Endurium:
Dieses Allzweckmaterial wird beim Bau verschiedenster Ausrstungen eingesetzt.


- Enthusium:
Ein bunter, schillernder Stoff hergestellt aus einer Mischung aus dunkler Energie und dunkler Materie nur zu finden in den Tiefen des Weltraums. Benannt wurde er nach Professor Enthusi, dem berhmten Astrophysiker des 21. Jahrhunderts und Entdecker der dunklen Materie.


- Paralaxium:
Ein radioaktives Element, das u. a. in Schildgeneratoren zum Einsatz kommt.


- Adamantium:
Diese besonders harte metallische Legierung wird fr den Bau von Raumstationen bentigt.



Ausrstungen:
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Das Schiff kann, solange genug freier Platz vorhanden ist, mit verschiedenen Zusatzausrstungen ausgestattet werden. Bei jeder Ausrstung werden der Typ und das Fabrikat angegeben. Das Fabrikat bestimmt dabei die Leistung sowie den Energieverbrauch der Ausrstung.

- Power Cell
Die Power Cell ist das Herz des Raumschiffs, den sie versorgt alle weiteren Elemente mit der notwendigen Energie. Sollte der Schutzschild nicht mehr schnell genug aufgeladen werden oder der Jump-Antrieb stottern, ist es an der Zeit, die alte Power Cell durch eine leistungsstrkere zu ersetzen.


- Schutzschild
Schutzschilde bieten den einzigen Schutz des Raumschiffs, da sie in der Lage sind, Energieste aus verschiedensten Partikeln zu absorbieren oder umzulenken, die ansonsten ein zerstrerisches Loch in die Hlle des Raumschiffs bohren wrden. Doch auch ihr Schutz ist begrenzt und kann weder einer Kollision mit einer Raumstation noch der starken Hitze einer Sonne oder dem hohen Atmosphrendruck eines Planeten Widerstand leisten. Zuweilen ist es allerdings zwingend erforderlich, den Schutzschild vorbergehend auszuschalten, z. B. beim Aussenden und Einsammeln einer Probe. Das Aus- und Einschalten geschieht mit der Taste <S>.


- Laser
Je strker, um so bumm.


- Navcomputer
Der Navcomputer hilft beim Flug durchs All. Er ist in der Lage, eigenstndig eine Station anzusteuern und dort anzudocken. Doch Achtung! Als Pilot sind Sie verpflichtet, stets ihre Hnde an der Bedienungskonsole zu lassen. Fr etwaige Kollisionen mit Planeten oder Raumschiffen wird keine Haftung bernommen.


- Probe
Mit einer Probe kann man einer Sonne, einem Planeten oder Asteroiden eine Materialprobe entnehmen. Wichtige Stoffe zum Bau spezieller Ausrstungen findet man nur vereinzelt in verstreuten Systemen. Hierbei mu darauf geachtet werden, da im Frachtraum ein Lagerplatz von der Fllmenge mindestens eine Tonne frei sein mu. Auerdem mu whrend des Aussendens der Probe der Schutzschild deaktiviert werden.


- Drilldrive
Das Drilldrive erlaubt mit Hilfe einer fluktuierenden Schildfrequenzphasenmodulationskompensation das Eintauchen in den Drillstream zur berbrckung grerer Distanzen. Hierfr mu der Schutzschild jedoch bei vollen 100% liegen. Achtung: In welche Richtung ein Drillstream fliet, ist von auerhalb nicht direkt erkennbar. Auerdem sollte man sich nicht darauf verlassen, da am Ende des Streams ein weiterer Drillstream existiert, der einen zurckbringen kann. Drillstreams sind immer Einbahnstraen.



Steuerung:
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Um das Raumschiff zu lenken, wird ein Joystick in Port 2 bentigt.

Des weiteren stehen folgende Tasten zur Verfgung:

<+> Geschwindigkeit erhhen
<-> Geschwindigkeit senken
<J> Aktivieren des Jumpmodus, einer beschleunigten Reise durch das Sonnensystem.
<N> Navcomputer ein-/ausschalten
<T> Wechselt das Ziel fr den Navcomputer
<S> Schildgenerator ein-/ausschalten
<P> Probe aussenden (nur mglich in Nhe von Planeten oder Sonnen und bei ausgeschaltetem Schutzschirm)
<H> Hyperraum aktivieren. Vorher mu auf der lokalen Karte ein Ziel ausgewhlt worden sein,
<B> Bombe aktivieren


Whrend des Flugs:
<1> Sicht nach vorne.
<2>   "     "  hinten.
<3>   "     "  links.
<4>   "     "  rechts.


Angedockt an eine Raumstation:
<1> Abflug
<2> Waren kaufen
<3> Waren verkaufen
<4> Letzte Meldungen ber Aktivitten anderer Gruppierungen ausgeben.


Allgemein:
<5> Kartenausschnitt der Galaxis anzeigen. Der rot markierte Bereich entspricht dem Umfang der lokalen Karte.
<6> Lokale Karte anzeigen
	Der Kartenausschnitt kann mit den Pfeiltasten verschoben werden.
	Die Taste <o> (= Origin) setzt den Kartenmittelpunkt auf den aktuellen Sektor.
	Ein erneutes Drcken der Taste <6> zeigt die Verteilung der Gruppierungen fr den Kartenausschnitt an.
<7> Sektoreninformation anzeigen ber den in der lokalen Karte ausgewhlten Sektor
<9> Ausrstung anzeigen
<0> Ladung anzeigen



Spielstart:
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Zu Beginn des Spiels kann der Spieler whlen zwischen einem Standardspiel in einem vorgegebenem Universum oder einer zuflligen Startposition. Das Raumschiff ist zu Beginn minimalistisch ausgerstet, und der Spieler verfgt ber 100 Frutties zum Erwerb weiterer Waren.



Zum Spiel:
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Bei der vorliegenden Version handelt es sich leider nur um eine unvollstndige Betaversion. Ursprnglich wurde das Programm entwickelt auf dem CPC. Die Portierung auf den C64 gestaltete sich schwieriger als geplant, so da viele Teile des Spiels noch nicht abschlieend umgesetzt bzw. aktiviert werden konnten.
So wren u. a. folgende Bugs bzw. Lcken zu beheben:
- Kein Sound whrend des Spiels vorhanden.
- In Fabriken kann man noch keine Ausrstung kaufen und in den Kollektoren keine gesondertes Material.
- Das Men zum Verkaufen (eigentlich Taste <3>) ist noch nicht vorhanden (Stand: 5.12.2016)
- Feindliche Raumschiffe oder Stationen greifen nicht an.
- Noch kein Laserfeuer mglich.
- Bombe zur Zerstrung von Stationen ist zwar eingebaut, kann aber nicht aktiviert werden.
- Gleiches gilt fr weitere Schiffsausrstungen.
- Keine "Game Over"-Anzeige.
- Gottmodus bei Kollisionen mit Stationen oder Raumschiffen.
Trotz intensiver Arbeit am Projekt, war es nicht mehr mglich, bis zum Abgabezeitpunkt die fehlenden Komponenten zu ergnzen, da das Programm fortlaufend in sich neu gestaltet werden mute. Das vorliegende Programm kann damit nur so etwas wie ein Nightly Build eines WIP sein, diverse Bugs inklusive.



Die Technik hinter dem Spiel:
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- Fr das Programm wurden neue 3d-Routinen entwickelt, um trotz der Verwendung von ausgefllten Polygonen sowie eines Double-Buffering zur Unterdrckung des Flimmerns eine noch annehmbare Bildrate zu gewhrleisten.
- Um die Portierung zu gewhrleisten, wurden weite Teile des Spiels in einer eigenen, neuen Hochsprache entwickelt, die fr den C64 in einen Bytecode kompiliert und dann von einem Interpreter ausgefhrt wird.
- Das Spiel ist darauf vorbereitet, die Beschleunigungsmglichkeiten des C128, C64 DTV, der SuperCPU sowie des TC64 auszunutzen.
- Sptere Versionen werden auch mittels Kernal geladen werden knnen. Dies kam bereits whrend der Entwicklung zur Anwendung, konnte jedoch aus Zeitgrnden nicht in die Abgabe mit aufgenommen werden.
